Selbstests

"Bringe nur dem etwas bei,
der lernen möchte.
Die Beweggründe sind gleichgültig."

Paulo Coelho

Ute's Selbsttests

"Bringe dem etwas bei, der lernen möchte.
Die Beweggründe sind gleichgültig."

Paulo Coelho

Trägeheitsgesetz

Wie ich mir das Trägheitsgesetzt zu Nutze mache.

Trägheit

Meine Schwester Billy ist von Beruf Mathematik- und Physiklehrerin. Den Beruf übt sie nicht mehr aus, doch einmal Physiklehrerin immer Physiklehrerin.
Sie versucht immer der Sache auf den Grund zu gehen und eine technische Erklärung zu finden.
Im August machten wir eine schöne Fahrradtour durch unser wunderbares Brandenburg und gönnten uns auch ein gutes Mittagessen. Bei mir rutschte es mal wieder nicht und dann gab sie mir den entscheidenden Wink mit dem Zaunpfahl.


Da bei uns Achalasie-Betroffenen keine Speiseröhrenmotorik mehr vorhanden ist und der Schließmuskel nicht mehr funktioniert, kann der Nahrungsbrei in der Speiseröhre stehen bleiben.
Trotz meiner Operation (Myotomie nach Heller) bekam ich nach ca. einem Jahr wieder Probleme und mein Nahrungsbrei gelangt manchmal nicht vollständig in meinen Magen. Zum Glück passiert das nicht mehr oft, da ich immer versuche richtig zu kauen.

Sie sagte: "Trinke doch mal einen Schluck Wasser (stilles) und hüpfe ein paar mal.".
Das habe ich dann mehrmals gemacht und tatsächlich hat sich der Klumpen gelöst und rutschte in meinen Magen. Natürlich habe das nicht in der Gaststätte praktiziert, sondern erst draußen vor der Gaststätte.
Seit dem hüpfe ich durch die Wohnung, wenn es nicht richtig rutschen will.
Das Hüpfen auf den harten Boden kann jedoch die Gelenke schädigen, deshalb nehme ich auch manchmal mein Trampolin zur Hilfe.
Das dauert nur länger, ist aber gelenkschonender.

Nun ein kleiner Ausflug in die Physik

Galileo Galilei entdeckte das Trägheitsgesetzt und das lautet:
Ein Körper bleibt in Ruhe oder in gleichförmiger geradliniger Bewegung, solange die Summe der auf ihn wirkenden Kräfte null ist.
Wenn ich mich mit dem Nahrungsbrei nach unten bewege und durch den Aufprall gestoppt werde, dann bewegt sich mein Nahrungsbrei nach unten, bis eine Gegenkraft auf diesem wirkt.
Es ist wie im Auto beim plötzlichen Bremsen oder Aufprall gegen eine stehenden Körper. Ich werde nach vorne geschleudert, weil ich mich weiterbewege.
Das gilt nur, wenn die beiden Körper nicht fest miteinander verbunden sind.

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